SBF-Knoten

Auf jedem Boot braucht man Knoten. Auf manchen weniger (Motorboot), auf manchen mehr (Segelboot). Aber jedes Boot muss zumindest sicher festgemacht werden können. Und um sicherzustellen, dass Ihr das könnt, gibt es die Knotenprüfung. Aber keine Sorge, Seemannsknoten haben (neben den Eigenschaften, dass sie bei Belastung sicher halten und sich danach wieder problemlos lösen lassen) auch die Eigenschaft, leicht gesteckt oder geschlagen werden zu können (an Bord „knüpft“ man nicht). Auch hier macht Übung wieder den Meister.

Die folgenden neun Knoten können in der Prüfung abgefragt werden. Davon müsst Ihr von bis zu sieben Knoten mindestens sechs richtig machen, um zu bestehen.

1. Achtknoten
2. Kreuzknoten
3. Palstek
4. Einfacher oder doppelter Schotstek
5. Stopperstek
6. Webleinstek
7. Webleinstek auf Slip
8. Rundtörn mit zwei halben Schlägen
9. Belegen einer Klampe mit Kopfschlag

Zusätzlich wird der Prüfer immer mal wieder fragen, wozu man den gefragten Knoten an Bord benutzt. Hier sollte man also auch in einem kurzen Satz die Anwendung erklären können.

Zum Lernen kann ich Euch wieder den Youtube-Kanal „Segeln“ empfehlen. Ich finde es persönlich schwierig, Knoten anhand von Bildern zu lernen. Im Video sieht man einfach besser, wie es funktioniert. Noch besser ist übrigens ein bereits erfahrener Kumpel, der einem die Knoten live zeigt. Ich hatte mein Übungstauwerk immer dabei und konnte so immer mal wieder zwischendurch nen schnellen Knoten stecken. So gehen die richtig in Fleisch und Blut über.

Ihr werdet sehen, mit ein bisschen Übung gehen Euch die Knoten bald ganz leicht von der Hand. Und Ihr werdet Euch bald auch außerhalb des Wassersports fragen, wie Ihr ohne diese tollen Knoten bisher durchs Leben gekommen seid. Es finden sich unzählbare Anwendungsmöglichkeiten.

Wichtig ist noch eins: Die Knoten sind Teil der praktischen Prüfung, auch wenn sie wie in unserem Fall am Standort der theoretischen geprüft werden. Besteht Ihr die Knotenprüfung nicht, ist die praktische Prüfung nicht bestanden. Also fleißig üben, dann braucht Ihr Euch darüber keinen Kopf machen.

Weiter zur Praxis.

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